So langsam schieben sich Regengüsse in mein Leben. Nicht nur die Tropfen auf meiner Haut sind mein Gewitter, nein, es ist auch all der Stress. In meinem Kopf wird es grau. So wie der Himmel im Herbst. Grau. Und es gibt nicht einmal mehr einen Unterschied mehr zwischen ihm und den Wolken, alles ist gleich und öde. So geht es meinem Kopf. So grau. Aber dann gibt es ja noch all die Kastanien, eine knisternde Heizung, heißen Tee und lange Spaziergänge unter bunten Bäumen, wenn man denn mal Zeit hat. Wenn es soweit ist, dass die Blätter fallen, werde ich wieder in einen Blätterhaufen springen. Einfach weil es dann so ist, wie es damals war. Eine Erinnerung. Und ich werde mich abends auf die Treppe setzten, so wie damals und Musik wird mich begleiten, wie mein Schatten, ein ständiger Begleiter. Nie wird sie mich allein lassen.
Leute, es ist Wollmützenzeit. Der Sommer vergeht und sobald der Herbstwind aufkommt, ist alles endgültig vorbei mit der Sonne. Dann geht sie und wir können nur noch darauf warten, bis sie uns im Frühling wieder begrüßt.
Und es kommt
aus dem Osten,
eine
Kaltfront,
von der sich
noch Generationen erzählen.
Und ich gehe
auf die Straße
und höre
zu,
wie es an
Scheiben und Zweigen weht.
Wie sich alles
verlangsamt.
Und ich fühle
mich
wie der letzte
große Wal,
der Tau auf
dem Gras,
der erste
Sonnenstrahl
im Tal der
Lust.
Ich lege mich
in den Wind,
genieße den
Biss der Luft und ich weiß,
dass wir
alleine sind.
Tomte - Der letzte große Wal
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen